• Max Runge

Website Ladezeit verringern - in 7 einfachen Schritten

Kennst du das? Du googlest etwas ├╝ber ein Thema und beim aufrufen der Website dauert es ewig bis sich endlich etwas tut?


Ärgerlich oder?


Lange Ladezeiten bei Websiten ist einer der gr├Â├čten Conversion-Killer f├╝r Online Shops und Websiten.


Mit diesen sieben einfachen Schritten kannst du die Ladezeit f├╝r deine Website wie im Nichts optimieren!

Website Ladezeit verringern
Website Ladezeit verringern - in 7 einfachen Schritten

Warum ist eine schnelle Ladegeschwindigkeit ├╝berhaupt wichtig?


Das Leben ist wird immer schnelllebiger, Menschen sind dauerhaft im Stress und Geduld gibt es sowieso immer weniger.

Um deine Website Besucher dennoch gl├╝cklich zu stellen, ist es wichtig das auch deine Ladezeit so gering wie m├Âglich ist!


Doch nicht nur f├╝r deine Besucher ist es wichtig, sondern auch f├╝r die Overall Performance deiner Website. Ein wichtiger Ranking Faktor bei Google ist die Ladegeschwindigkeit einer Website. Ist diese sehr gut, profitiert die Homepage von einem besseren Ranking in den Suchergebnissen. L├Ąsst die Ladezeit zum w├╝nschen ├╝ber, ist es f├╝r Google ein Anzeichen, dass deine Website eventuell das "Sucherlebnis" f├╝r Nutzer einschr├Ąnkt.


Dann kann es sein das es langfristig schwieriger wird ein gutes Ranking in den Suchergebnissen zu erhalten.


Optimale Ladezeit f├╝r eine Website


Die Ladezeit ist die Dauer zwischen dem anklicken des Suchergebnisse und dem erscheinen der Website. Grunds├Ątzlich kann man annehmen, je k├╝rzer die Ladedauer umso besser.

F├╝r Google gilt eine Ladezeit von zwei bis drei Sekunden als optimal!

Tats├Ąchlich liegt die durchschnittliche Ladezeit einer Website bei 3,21 Sekunden.


Eine l├Ąngere Ladezeit bedeutet auch eine h├Âhere Bounce Rate. Als Bounce Rate bezeichnet man den Absprung von der Seite, wenn w├Ąhrend dem Besucher auf der Seite auf keine andere Unterseite navigiert wurde.


Pagespeed Insights Tool zum testen der Ladegeschwindigkeit


Das Pagespeed Insights Tool von Google ist eine tolle und einfache M├Âglichkeit die Ladegeschwindigkeiten von Websiten zu ├╝berpr├╝fen.


Gib die URL der Website ein und klicke auf "Analysieren". Wenige Sekunden sp├Ąter zeigt dir das Tool wie schnell die Website Besucher deine Website ├╝ber Desktop oder dem Smartphone aufrufen k├Ânnen.


Des weiteren zeigt es Verbesserungsm├Âglichkeiten auf um die Ladegeschwindigkeit zu verbessern.


Um die Geschwindigkeit schnell zu verbessern, habe ich jetzt 7 Verbesserungsm├Âglichkeiten um die Seiten Performance zu verbessern!


1. Bilder komprimieren - f├╝r schnellere Ladezeiten


Eine Website nur mit Text ist nicht gerade ansehnlich. Bilder und Videos machen erst das Erlebnis auf einer Seite aus!

Doch leider kommen mit den Medien auch die Probleme. Bilder k├Ânnen je nach Gr├Â├če mehrere MegaByte gro├č sein und ben├Âtigen daher l├Ąnger zum laden. Darunter wird auch die Ladezeit deiner Website leiden.


Um jedoch nicht auf Bilder verzichten zu m├╝ssen gibt es mehrere M├Âglichkeiten um die Bildgr├Â├če zu verkleinern.


Webp - das Dateiformat f├╝r Web


Webp ist ein Grafikformat das es dir erlaubt Dateien in verlustfreier Qualit├Ąt zu komprimieren.

Damit behalten deine Bilder die selbe Qualit├Ąt, laden aber um ein vielfaches schneller!


├ťber convertio kannst du deine JPG Dateien ganz einfach umwandeln, bevor du sie auf deiner Website hochl├Ądst.

2. Weniger Animationen


Animationen haben mittlerweile einen festen Bestandteil im Webdesign. Es macht die Website lebendiger und ist auch oft f├╝r das User Erlebnis ausschlaggebend.


Doch leider haben coole Features auch so den ein oder anderen Nachteil.

Bewegende Elemente sind sehr aufwendig zu laden und erh├Âhen damit die Ladezeit einer Website.


Wenn man an der Ladezeit nicht einb├╝├čen m├Âchte, sollte man lieber ganz auf die Animationen verzichten. Versuche stattdessen ausschlie├člich Text zu verwenden.

Da dieser die geringe Datengr├Â├če hat und nat├╝rlich am schnellsten l├Ądt.


Wenn man aber trotzdem nicht auf Animationen verzichten m├Âchte, gibt es folgende M├Âglichkeit. Positioniere animierte Elemente, egal ob Text oder Bild weiter unten in deiner Seite.

Wenn der User auf die Website kommt, bekommt er von den ladenden Animationen nichts um und sobald er runter scrollt sind die Animationen bereits fertig geladen.


3. Schriftarten minimieren


Ein weiterer Faktor f├╝r erh├Âhte Ladezeiten auf deiner Website k├Ânnen die Schriftarten sein. Ein gutes Webdesign besteht niemals aus mehr als zwei unterschiedlichen Schriftarten.

Zum einen sollen verwendete Schriftarten zum Gesamtauftritt der Website passen und den Besuchern einen angenehmen Lesekomfort bieten. Werden mehrere Schriftarten auf einer Website verwendet, sie es einfach nicht mehr gut aus.

Des weiteren m├Âchte man seinen Unternehmensauftritt repr├Ąsentieren und in dessen CI (Corporate Identity) die Website gestalten.


Wenn eine Schriftart gew├Ąhlt wurde achte darauf nicht zu viele unterschiedliche Gewichtsgr├Â├čen (bold, italics etc.) zu nehmen. Diese m├╝ssen separat zur gew├Ąhlten Schriftart Familie beim laden der Website herunter geladen werden.


4. Plugins mit Bedacht w├Ąhlen


Plugins sind Erweiterungen die du deiner Webseite oder Online Shop hinzuf├╝gen kannst, um das Erlebnis f├╝r Kunden zu verbessern.


W├Ąhrend Plugins auf der einen Seite einen Mehrwert bringen sollen, sind sie f├╝r die Ladezeit der Website ein gro├čer Feind. Die Frage die man sich stellen sollte ist, brauche ich die vielen Plugins auf meiner Webseite wirklich?

Wenn du die Fragen mit "JA" beantworten kannst, ist es schon mal ein gutes Zeichen.

Dann ist dieses Plugin nicht vollkommen nutzlos auf deiner Website vorhanden und stiftet einen Mehrwert. Wenn du jedoch die Frage mit "NEIN" beantworten musst, stelle dir folgende Fragen:


  • Warum hast du das Plugin heruntergeladen?

  • Welchen Mehrwert bringt es deiner Website?

  • Ist es aktiv in Verwendung?

  • Wie zufrieden bist du damit?

Ein Plugin das auf deiner Seite installiert ist, sollte wohl besser all diesen Fragen widerstehen k├Ânnen. Ansonsten wird es Zeit sich nach einer Alternative umzusehen, oder sich von diesem Plugin ganz zu verabschieden.

Im Endeffekt wird es sich positiv in der Ladegeschwindigkeit wiedergeben.


5. Mobile First


Immer mehr Menschen sind ├╝ber ihr Smartphone im Internet und suchen nach Informationen, als das sie ihren Stand PC und Laptop verwenden.


Im April 2018 hat Google erstmalig die Mobile First Indexierung bekannt geben. Das bedeutet, dass mobil optimierte Websiten immer wichtiger werden, da sie auch von der Suchmaschine favorisiert werden.


Da Smartphones bekanntlich eine geringere Bildschirmfl├Ąche haben, muss der gesamte Website-Inhalt auf die kleinen Bildschirme komprimiert werden.


Oftmals haben mobile Websiten vergleichsweise weniger Inhalt, als die eigentliche Website, um den User eine benutzerfreundliche Oberfl├Ąche zu bieten.


Weniger Inhalte bedeutet auch kleiner Datenmengen, was wiederum zu schnelleren Ladezeiten f├╝hrt.


6. Browser Caching


Nutzt du schon Browser Caching f├╝r deine Website?

Mit Browser Caching werden vor allem wiederkehrende User belohnt. Da der User schon einmal auf deiner Website war holt sich der Browser die Informationen (Bilder, Texte) aus dem Cache und verringert damit drastisch die Ladezeit f├╝r diesen User.


Unter deinen Website Einstellungen kannst du Dauer des Caching bestimmen.